Freitag, 23. Februar 2024

Fototermin: Zerstörter ukrainischer Rettungswagen als Mahnmal auf Marktplatz ausgestellt

Rund um den zweiten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist ab dem 27. Februar ab etwa 14 Uhr ein von russischen Truppen beschossener ukrainischer Krankenwagen auf dem Marktplatz vor der Bremischen Bürgerschaft ausgestellt.

Der Krankenwagen "Barwinka" stammt aus dem ukrainischen Ort Derhatschi aus der Region Charkiv. Der Wagen wurde zu Beginn des russischen Angriffkrieges genutzt, um ältere Menschen und Kranke aus den Kampfzonen zu evakuieren. Am 12. März 2022 bombardierten die Russen zivile Einrichtungen in der Kleinstadt Derhatschi und zerstörten das örtliche Krankenhaus. Der Krankenwagen wurde dabei von Splittern einer Bombe durchsiebt. Der Fahrer wurde schwer verletzt, überlebte aber glücklicherweise. Die Einschläge der Bombensplitter sind am ganzen Fahrzeug zu erkennen.

Die "Barwinka" war bereits in über 40 deutschen Städten zu sehen. Als mobiles Mahnmal kann der Krankenwagen von interessierten Bürger:innen besichtigt werden. Es gibt die Möglichkeit, im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, was Krieg und Kriegsverbrechen bedeuten. Initiiert wird die Aktion von dem Verein Fellas for Europe e.V.

Zum Fototermin mit Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen.

Fototermin "Barwinka"
am Dienstag, 27. Februar 2024, um 16.30 Uhr,
vor dem Haus der Bürgerschaft (Marktplatz)

Bei dem Fototermin werden außerdem Vassili Golod, Leiter des ARD-Studios in Kiew, und Dr. Franziska Davies, Historikerin und Osteuropa-Expertin, sowie Vertreter:innen des Verein Fellas for Europe anwesend sein.

Die "Barwinka" wird voraussichtlich bis zum 29. Februar auf dem Bremer Marktplatz stehen. Begleitet und unterstützt wird die Aktion von Mitgliedern des deutsch-ukrainischen Kulturvereins Unity Center UA und dem ukrainischen Chor Gloria.ua sowie Pastor Andreas Hamburg von der Bremischen Evangelischen Kirche.

Ein Foto von der "Barwinka" bei der Ausstellung in Leipzig finden Sie anliegend. Als Fotonachweis verwenden Sie bitte Fellas for Europe e.V.